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«Bei vielen ist das Aha-Erlebnis gross»

Kinder haben oft grosse Wünsche, aber keine Vorstellung davon, wie viel diese kosten. Um ihnen einen bewussten Umgang mit Geld zu vermitteln, nutzt Manuela Zanella, Lehrerin auf der Primarstufe in Bazenheid (SG), MoneyFit 1. Im Interview spricht sie über ihre Erfahrungen.

Frau Zanella, welchen Bezug zu eigenem Geld haben Kinder Ende Primaschule?

Da sind die Unterschiede gross. Die meisten erhalten Taschengeld, aber nicht alle. Die einen müssen dafür arbeiten, andere erhalten es für gute Schulleistungen und wieder andere bekommen es einfach so. Auch die Höhe des Taschengelds variiert mit 5 bis 20 Franken pro Woche stark.

Wo haben Kinder in diesem Alter die grössten Wissenslücken im Umgang mit Geld?

Bei einigen Kindern wird zuhause darüber gesprochen, dass Wünsche nicht umsonst in Erfüllung gehen. Aber vielen ist überhaupt nicht bewusst, wie teuer das Leben ist. Ihre Wünsche sind manchmal sehr gross. Gleichzeitig haben sie keine Ahnung, wieviel es kostet, sie zu erfüllen.

Welche Wünsche kommen Ihnen denn zu Ohren?

Medien sind häufig ein Thema – zum Beispiel ein eigenes Smartphone.

Was sind die wichtigsten Lernziele, die Sie zum Umgang mit Geld auf Ihrer Schulstufe anstreben?
Mir ist es wichtig, dass die Kinder lernen, bewusste Entscheide im Umgang mit Geld zu treffen. Dazu müssen sie eine Verbindung zwischen Einnahmen und Ausgaben herstellen und auf dieser Basis lernen, ihre Ausgaben planen. Ich möchte auch, dass sie die Rolle des Geldes als Tauschmittel verstehen.

Sie haben für den Umgang mit Geld bereits zwei Mal MoneyFit 1 in einer sechsten Klasse eingesetzt. Wo sehen Sie die Stärken des Lernangebots?
Das Lehrmittel ist ansprechend gestaltet, verankert das Thema gut in der Realität und regt an, über Geld zu diskutieren und Wünsche zu reflektieren. Ich finde auch die historische Herleitung vom Tauschen zum Geld sehr interessant. Das Online-Planungsspiel führt den Kindern konkret vor Augen, wie teuer ein Ausflug mit der Klasse eigentlich ist. Da ist bei vielen das Aha-Erlebnis gross.

Welches sind die grössten Herausforderungen beim Unterrichten des Themas?

Geld ist ein abstraktes Thema. Es für Kinder in diesem Alter greifbar zu machen, ist herausfordernd. Man muss immer wieder Beispiele aufführen, konkretisieren. Da ist auch die Eigenleistung der Lehrperson gefragt.

Fühlen Sie sich als Lehrperson beim Einsatz von MoneyFit gut unterstützt?

Ja, absolut. Der Lehrerkommentar von MoneyFit 1 ist sehr klar. Das physische Lehrmittel in Kombination mit der Online-Plattform funktioniert gut und entlastet mich bei meiner Arbeit wesentlich.


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Warten zahlt sich aus

Investieren heisst heute verzichten, um morgen mehr zu haben – kein einfacher Vorsatz für junge Leute! Das neue Modul «Anlegen» im digitalen Lehrmittel MoneyFit 3 für die Sekundarstufe II zeigt den Lernenden, warum sich Investieren lohnen kann und wie es am besten gemacht wird.

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